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Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben AIF-Nr. 14093 N/2

Einfluss von Verformungen des Putzgrundes auf das Entstehen schädlicher Risse in Au-ßenputzen

Zum oben genannten Forschungsvorhaben liegt seit geraumer Zeit der Abschlussbericht vor. Das Forschungsvorhaben wurde durch das Forschungsinstitut der Forschungsgemeinschaft Kalk und Mörtel e.V. (Forschungsstelle 1) sowie die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Institut für Bauforschung, (Forschungsstelle 2) durchgeführt.

Das Forschungsvorhaben setzt sich mit der Risssicherheit von Putzen auf einschaligem Mauerwerk und den Einflüssen hierzu auseinander. Die ständige Weiterentwicklung von Mauerwerkbaustoffen hinsichtlich der Wärmedämmung und die damit verbundene Änderung der mechanischen und physikalischen Eigenschaften des Mauerwerks bedingt eine optimale Abstimmung von Putz und Putzgrund. Der Putz fungiert in diesem Verband als Witterungsschutz, wobei es hier vor allem wichtig ist, dass sich in Hinblick auf die Funktion des Putzes keine schädlichen Risse bilden und kein Eindringen von Feuchtigkeit von außen stattfindet.

Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden die Einflüsse aus Schwinden der Putze und Temperaturverformungen untersucht. Dies geschah an drei handelsüblichen Planhochlochziegeln und drei verschiedenen Putzen mit unterschiedlichen Steifigkeiten.

Zunächst wurden die Materialeigenschaften der Planziegel und Putze untersucht. Dies geschah vor dem Hintergrund der Ermittlung realitätsnaher Materialparameter für die Finite-Elemente-Simulation an geputzten Wänden. In diesem Zusammenhang wurde ein neues Verfahren zur weitgehend „ungestörten“ Entnahme von Putzprismen vom Putzgrund entwickelt.

Im zweiten Bearbeitungsteil wurden Versuche an Wänden zur Validierung der im Rahmen der Simulation im dritten Bearbeitungsteil verwendeten Finite-Elemente-Modelle durchgeführt.