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Offizieller Start des Forschungsvorhabens Säurekapazität II.

am 25.4.08 auf der Kläranlage Viechtach

Von links: H. Dr. Wecker, H. Dr. Türk (IUTA), H. Donaubauer (UAS), H. Bruckner (Bürgermeister Viechtach), H. Schönherr und H. Prof. Günthert (UniBW München)
 Von links: H. Dr. Wecker, H. Dr. Türk (IUTA), H. Donaubauer (UAS), H. Bruckner (Bürgermeister Viechtach), H. Schönherr und H. Prof. Günthert (UniBW München)

In den Abläufen von Kläranlagen liegt die Konzentration einer Reihe von organischen Substanzen – insbesondere Pharmaka –  oft deutlich über den Zielwerten. Es ist bekannt, dass gut ausgebildete Belebtschlammflocken aufgrund ihrer Struktur zur Anlagerung organischer Stoffe geeignet sind. Für die Stabilität der Belebtschlammflocken spielt eine ausreichend hohe Säurekapazität (Hydrogencarbonatkonzentration) eine wichtige Rolle.

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Verbesserung der Rückhalteleistung von organischen Stoffen durch Stützung der Säurekapazität in der Abwasserreinigung mit Kalk. Die Untersuchungen werden auf der Kläranlage Viechtach durchgeführt. Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministers für Wirtschaft gefördert.