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News

03.09.2018
Deutsche Kalkindustrie verstärkt Anstrengungen zur CO2-Minderung

Projekt „CO2-Reduktion in der Kalkindustrie 2050“gestartet

Dr. Kai Schaefer

Die deutsche Kalkindustrie verstärkt ihre Anstrengungen zur zukünftigen Reduktion von CO2!

Die Kalkindustrie gehört zu den energieintensiven Branchen. Seit Beginn des Emissionshandels ist die Kalkindustrie in das europäische Emissionshandelssystem einbezogen.

Das Klimaabkommen von Paris, die europäischen sowie die darüber noch hinausgehenden Klimaschutzziele der deutschen Bundesregierung erfordern weitere Anstrengungen sowohl der ETS-Sektoren aber auch der anderen Sektoren vom Verkehr, Gebäuden bis zur Landwirtschaft. Die Kalkindustrie trägt bereits heute maßgeblich mit ihren Produkten dazu bei, dass Umwelt und Klimaziele erreicht werden können. Auch durch den Bau neuer Brennanlagen in Deutschland hat die Kalkindustrie in den letzten Jahren einen wichtigen Beitrag zur Effizienzsteigerung bei der Kalkherstellung geleistet.

Die deutsche Kalkindustrie setzt sich weiter nachhaltig dafür ein, dass in der Energie- und Klimapolitik die drei Hauptziele Klimafreundlichkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit gleichberechtigt nebeneinander stehen.

Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie und Geschäftsführer von Schaefer Kalk, Diez, Dr. Kai Schaefer erklärt:

„Die deutsche Kalkindustrie steht als zentraler Rohstofflieferant für wichtige Industrien am Beginn vieler Wertschöpfungsketten in Deutschland. Wir möchten dauerhaft in Deutschland im Einklang mit der Klimapolitik der Bundesregierung produzieren können. Wir werden die Anstrengungen der Deutschen Kalkindustrie zur CO2-Minderung weiter verstärken. Innerhalb des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie haben wir daher das Projekt „CO2-Reduktion in der Kalkindustrie 2050“ ins Leben gerufen, um gemeinsam technische Lösungen zur Reduktion, Abscheidung und Weiterverwendung oder auch Speicherung von CO2 zu finden. Da dies eine Aufgabe ist, die in vielen Fällen die Leistungsfähigkeit unserer Mitglieder alleine überschreitet, haben wir uns zum gemeinsamen Vorgehen entschieden. Wir werden hier auch eng mit Forschungseinrichtungen und Anlagenbauern zusammenarbeiten.

Auf dieser Basis bringen wir uns auch aktiv in die aktuellen Maßnahmen- und Forschungsaktivitäten der Bundesregierung und einzelner Länder wie Nordrhein-Westfalen ein, um die Energiewende in der Industrie erfolgreich zu bewältigen und insgesamt dem Ziel einer CO2-neutralen, aber immer noch wettbewerbsfähigen Wirtschaft, näher zu kommen.