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19.11.2019
Kalkindustrie begrüßt Eröffnung des Kompetenzzentrums Klimaschutz in energieintensiven Industrien KEI in Cottbus

 

Am 8. November wurde von der Bundesumweltministerin Svenja Schulze das Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien KEI in Cottbus eröffnet.

Mit dem Kompetenzzentrum etabliert das Bundesumweltministerium eine branchenübergreifende, internationale und interdisziplinäre Wissensplattform zum Thema industrielle Dekarbonisierung. Im Vordergrund stehen dabei die besonders schwer vermeidbaren Emissionen, die in vielen Herstellungsprozessen in energieintensiven Branchen, wie z. B. der Kalkindustrie, entstehen (sog. "Prozessemissionen").

Das KEI berät und fördert im Auftrag des Bundesumweltministeriums bundesweit energieintensive Industrien mit prozessbedingten Emissionen, die vor großen Herausforderungen bei der Erreichung der Klimaschutzziele stehen. Um das Ziel der Treibhausgasneutralität 2050 auch in diesen Branchen zu erreichen, ist der Umbau ganzer Prozessketten erforderlich.

Das KEI wird von der Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) aufgebaut und betrieben. Zur Erreichung der industriellen Dekarbonisierung arbeitet das KEI eng mit dem Umweltbundesamt (UBA) zusammen.

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie Martin Ogilvie begrüßt die Eröffnung des KEI in Cottbus: „Die deutsche Kalkindustrie wird sich aktiv an der Umsetzung des Ziels einer klimaneutralen Wirtschaft bis zum Jahr 2050 beteiligen.
Auch wenn unsere Prozesse aus chemischen Gründen nicht dekarbonisierbar sind, werden wir unseren Betrag für eine klimaneutrale Wirtschaft leisten.

Deshalb bin ich gerne der Einladung von BM Schulze gefolgt, nicht nur an der Eröffnung des KEI teilzunehmen, sondern auch aktiv im Fachbeirat des KEI mitzuarbeiten. Wir erhoffen uns durch das KEI und seine Partner weitere Impulse zur Lösung der drängenden Herausforderungen. Zudem setzen wir auch auf die finanzielle Förderung unserer Entwicklungsprojekte durch das BMU. Wir wollen starke Industrie am Standort Deutschland bleiben."