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29.01.2019
Mit Kalkstein salzfrei und umweltfreundlich streuen!

Quelle: Panthermedia, Astrid08

Streusalz schädigt die Umwelt, Bauwerke und Kraftfahrzeuge. Das Umweltbundesamt empfiehlt daher, auf Salz zu verzichten und Schnee entweder wegzuschaufeln oder aber salzfreie Streumittel zu verwenden. Mit dem Blauen-Engel-Label für Umweltfreundlichkeit ausgezeichnet sind Granulate aus Kalkstein oder Sand. Streumittel aus Kalkstein sind ökologisch, vollkommen unschädlich, lassen sich wiederverwenden und schließlich sogar als Bodenverbesserer im Garten einsetzen.

Überall wird jetzt wieder Streusalz angeboten: beim Discounter, in Baumärkten, Gartencentern oder Getränkemärkten. Dabei ist mittlerweile in den meisten Gemeinden der private Einsatz von Streusalz grundsätzlich untersagt und mit einem Bußgeld belegt. Lediglich bei Blitzeis und an Gefahrenstellen - wie beispielsweise Treppen - ist in manchen Kommunen noch eine sparsame Verwendung erlaubt.

Die Gründe für das Salzverbot sind vielfältig. Streusalz hat erhebliche Folgen für die Umwelt. Ein Teil gelangt mit dem Schmelzwasser über die Kanalisation in Bäche oder Flüsse. Der andere versickert direkt in den Boden und belastet das Grundwasser.

Über den Boden gelangt das Salz in die Pflanzen. Den Pflanzen wird bei einem überhöhten Salzgehalt die Aufnahme von Nährstoffen und Wasser erschwert. So vertrocknen beispielsweise salzgeschädigte Straßenbäume, obwohl ausreichend Regen fällt. Pflanzen mit einer Mangelversorgung werden krankheitsanfällig. Auch wichtige Bodenorganismen wie Pilze werden durch das Salz beeinträchtigt.

Tiere leiden ebenfalls unter dem Salz. Es kann bei Hunden und Katzen zu Entzündungen der Pfoten führen. Die durch das Salz hervorgerufene Reibung sorgt in den Zehzwischenräumen für wunde Stellen. Gleichzeitig erfolgt durch das Lecken der Pfoten auch eine hohe Salzaufnahme, die Herz und Nieren belastet.

Aber auch Bauwerke werden durch Streusalz geschädigt. Es greift insbesondere Beton, Ziegel und Stahlträger an. Der Schmelzprozess entzieht der Umgebung rasch viel Wärme, wodurch Deckschichten von der Bausubstanz abplatzen können. Bei Feuchtigkeitsschäden kann Salz auch ins Mauerwerk eindringen und dort zu Korrosionen führen.

Bei Fahrzeugen oxidiert der Unterboden durch das Streusalz. Das kann dazu führen, dass sich Verschraubungen nicht mehr lösen lassen.

Dabei lassen sich Gehwege auch problemlos mit umweltschonenden Streumitteln sichern. Das Umweltbundesamt empfiehlt, auf Salz zu verzichten und Schnee entweder wegzuschaufeln oder aber salzfreie Streumittel zu verwenden. Mit dem Blauen-Engel-Label für Umweltfreundlichkeit ausgezeichnet sind Granulate aus Kalkstein oder Sand. Darüber hinaus werden auch Streumittel aus Ton angeboten. Die genannten Streumittel sind u.a. in Baumärkten oder im Landhandel erhältlich. Die ökologischen abstumpfenden Streumittel schmelzen das Eis nicht, sondern verringern die Rutschgefahr, indem sie sich mit der Glätteschicht verzahnen. Nach dem Ausstreuen wird die Oberfläche sofort griffig.

Streumittel aus Kalkstein haben gleich mehrere Vorteile. Die natürliche Glatteisbremse ist für Menschen und Tiere vollkommen unschädlich und schont zudem Pflasterungen und Straßenbeläge. Die abstumpfenden Granulate aus Hartkalkstein sorgen für eine hohe Rutschfestigkeit. Sie enthalten keinerlei Schadstoffe oder Chemikalien und keinen lungenschädigenden Quarz-Feinstaub. Anders als Salz, bindet das Granulat kaum Wasser, welches später wieder überfrieren könnte. Im Gegensatz zu Salzen, die den Boden und das Sickerwasser belasten, verbessert Kalk Böden sogar. Ist der Schnee abgeschmolzen, kann das Streumittel einfach zusammengekehrt und bei nächster Gelegenheit wiederverwendet oder aber als Bodenverbesserer im Garten eingesetzt werden.

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Haben Sie Fragen? Wir stehen gerne zur Verfügung:
Martin Ogilvie • Telefon 0221/934674-12 • eMail: martin.ogilvie(a)kalk.de

Jeder Bundesbürger verbraucht täglich etwa 250 g gebrannte und 5,5 kg ungebrannte Kalk- und Dolomiterzeugnisse. Im Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e. V. (BVK) sind rund 50 Unternehmen mit fast 100 Standorten vertreten. Gemeinsam produzieren sie mit rund 3.000 Beschäf-tigten circa 6,3 Mio. Tonnen Kalk im Jahr und erwirtschaften einen Gesamtumsatz von rund 750 Mio. Euro (Stand: 2017).