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Norbert Weber
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Kalk dezimiert Agentensumpf

Neue kriminalistische Methoden

Dass viele Mikroorganismen Krankheiten auslösen, ist eine Binsenweisheit. Dass die Erreger oftmals über Jahre hinweg in Tarnkappenstellung auf Tauchstation gehen, ist auch bekannt. Wie aber solche verdeckten Agenten eliminieren? Wissenschaftliche Untersuchungen und umfangreiche Ermittlungen haben gezeigt, dass Kalkprodukte solche Krankheitserreger aufspüren und dezimieren, die eingekapselt in Eiern resistent vor sich hinschlummern. Ein wichtiges Element zur Lösung des Falles spielen die Indizien von pH-Wert und Temperatur im Hygienisierungsprozess.

Mafiöse Strukturen

Um die Bösewichte fernzuhalten, muss man ihr Milieu studieren. Viele Krankheitserreger konzentrieren sich im Klärschlamm. Viren, Bakterien, Sporen und parasitäre Dauerstadien, wie z.B. Spulwurmeier führen ein von der Gesellschaft kaum beachtetes Dasein.

Die richtige Taktik

Falsch wäre, die Düngung mit Klärschlamm einfach zu verbieten. Richtiger ist, das Übel bei der Wurzel zu packen und am Klärschlamm selbst die ruchlosen Elemente zu isolieren. Dazu gibt es unterschiedliche Methoden. Als ökonomisch interessante und zudem umweltschonende, natürliche Methode hat sich die Hygienisierung mit Branntkalk erwiesen.

Die richtige Strategie

Wie in der wahren Kriminologie, so muss auch im Bakteriensumpf der Einsatz der Mittel strategisch sein. Untersucht man etwa die Lebensfähigkeit von Ascarideneiern, die als besonders resistent und langlebig gelten, so fällt auf, dass die Behandlung mit Kalkmilch, Kalkhydrat und Branntkalk dann besonders erfolgreich ist, wenn schnell zugegriffen wird. Ein heißer Tipp zur Unschädlichmachung ist die bei der Branntkalknachbehandlung entstehende Erhitzung der Schlämme.

Wir kriegen sie alle!

Die Vorbereitung zu einem internationalen Forschungsvorhaben waren erheblich. Die Versuche wurden mit natürlich kontaminierten Klärschlämmen aus entsprechenden europäischen Kläranlagen durchgeführt.
Das Ergebnis der Aktion ist beeindruckend. Die Konzentration der Acarideneier ging bei geeigneter Kalkbehandlung gegen Null. Es konnte schon nach relativ kurzer Behandlungszeit eine vollständige Inaktivierung der Eier festgestellt werden.

Inaktivierung der Ascarideneier durch Kalkbehandlung
Temperatur Inaktivierungszeit
50°C 128 Min.
55°C 45 Min.
60°C 8 Min

Die Moral von der Geschichte

Nicht nur resistente Parasiten, sondern auch die meisten Bakterien und Viren können durch die Spezialbehandlung mit Kalk bei gleichzeitig hohen Temperaturen nahezu vollständig eliminiert werden. Das macht unser Wasser und unsere Nahrungskette wieder ein Stück friedlicher und sicherer. Kalk, ein guter Freund und Helfer.

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