Ausflugtipps

Kalkofen Sattelbach

A-2532 Sattelbach

www.heiligenkreuz.at/sehenswertes.htm

Öffungszeiten:

Außenanlage jederzeit begehbar

 

 

 

Das Gebäude ist aus unverputzten Steinen gefügt, rußgeschwärzt und von Holzscharen gesäumt. An der Vorderfront fallen drei kaum über einen Meter hohe Öffnungen auf. Es handelt sich um einen recht gut erhaltenen Kalkofen. Als er noch betrieben wurde, war sein Feuerschein, besonders bei Nacht, von Weitem zu sehen.

40 Stunden dauerte ein Brand, einen halben Tag das Auskühlen des gebrannten Kalkes. Eine Füllung ergab vier Pferde- oder Ochsenfuhrwerke des begehrten Stückkalkes. Die Kalkfuhrleute beförderten ihn bis nach Wien, Preßburg, Bruck an der Leitha oder ins Steinfeld. Elf Kalköfen in der näheren Umgebung waren in Betrieb, sodass deutlich wird, wie groß die wirtschaftliche Bedeutung des Kalkbrennergewerbes war.

Mit dem Tod des letzten Kalkbrenners in Sattelbach, Leopold Müller (1979), erlosch der letzte Kalkofen im Wienerwald.