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20.06.2019
Neue Kooperation des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie e. V. mit dem Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus

… wo Marmor, Stein und Eisen spricht

und der Ton die Musik macht …

Der Nationale GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus ist ein Geopark der Rohstoffe – hier liegen u. a. große Kalksteinvorkommen mit interessanten geologischen Phänomenen wie Karsthöhlen und aktivem Bergbau. Daher ist die Wissensvermittlung über Kalkstein, die Kalkherstellung und -verwendung ein Anliegen der Geopark-Betreiber – aufbereitet für Schüler, Naherholer und Touristen.

Die Sehenswürdigkeiten des Geoparks wie GeoInformationszentren und GeoPunkte bieten spannende Einblicke in die verschiedensten Themenbereiche der Geologie, Geographie, Paläontologie und Archäologie. Hierzu gehören beispielsweise Museen, Burgen, Besucherbergwerke usw.

Hinzu kommen noch 35 GeoTope, in der Regel frei zugängliche geologische Sehenswürdigkeiten im Geopark. Hierzu zählen u. a. Gesteinsaufschlüsse sowie besondere Landschaftsformen, Höhlen, Steinbrüche oder Gesteinsformationen.

Für die GeoInformationszentren und GeoPunkte mit Kalkbezug ist das umfangreiche Informations- und Unterrichtsmaterial des Bundesverbandes eine Erweiterung des Angebotes an die Besucher, für den Verband eine weitere Möglichkeit, die allgemeine Öffentlichkeit über die Gewinnung von Kalkstein, die Herstellung von Kalk und die verschiedenen Einsatzgebiete von Kalkprodukten zu informieren.

Aus diesem Grunde haben der GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus und der Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie beschlossen, künftig zusammenzuarbeiten, um sich bei folgenden Zielen gegenseitig zu unterstützen:

• Vernetzung mit relevanten Akteuren und Institutionen
• Abstimmung bei Maßnahmen und Projekten, die beide Partner betreffen
• Stärkere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit
• Darstellung der Bedeutung von Kalkprodukten für den einzelnen Bundesbürger und der Kalksteingewinnung für die deutsche Wirtschaft

Schließlich verbraucht jeder Bundesbürger täglich etwa 250 g gebrannte und 5,5 kg ungebrannte Kalk- und Dolomiterzeugnisse. Er bemerkt es im Allgemeinen nur nicht, weil sie meist in anderen Produkten aufgehen und somit nicht mehr sichtbar sind.

Am 19. Juni 2019 um 14:00 Uhr findet die feierliche Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus und dem neuen GeoPartner Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie statt. Für die Unterzeichnung wurde ein GeoPunkt, die Grube Malapertus in Wetzlar, ausgewählt. Der Ort passt gut zum Thema Kalk, denn im Bereich des Grubenfeldes wurde über und unter Tage Kalkstein abgebaut und aufbereitet.

Weitere Infos unter: geopark-wlt.de
und
www.kalk.de
www.kalkmuseum.de

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Haben Sie Fragen? Wir stehen gerne zur Verfügung:
Martin Ogilvie • Telefon 0221/934674-12 • eMail: martin.ogilvie(a)kalk.de


Im Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e. V. (BVK) sind rund 50 Unternehmen mit fast 100 Standorten vertreten. Gemeinsam produzieren sie mit rund 3.000 Beschäftigten circa 6,4 Mio. Tonnen Kalk im Jahr und erwirtschaften einen Gesamtumsatz von rund 750 Mio. Euro (Stand: 2018).