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26.05.2017
Unfallrisiko um mehr als die Hälfte gesunken

In Deutschland sind Arbeitnehmer im Arbeitsalltag sowie auf den Wegen zwischen Arbeitsplatz und Job automatisch über die gesetzliche Unfallversicherung versichert. Während die Zahl der Arbeitsunfälle seit Jahren zurückgeht, gab es 2015 wieder mehr Wegeunfälle als im Vorjahr.

Unfallversicherung kommt auch für Reha-Maßnahmen auf

Abgedeckt ist nicht nur die medizinische Behandlung, die Versicherung kommt auch für Reha-Maßnahmen auf – und für Rentenzahlungen, falls der Arbeitnehmer durch den Arbeitsunfall berufsunfähig geworden sein sollte.

Erfreulicherweise ist das statistische Risiko für einen Arbeitsunfall in den vergangenen 25 Jahren um mehr als die Hälfte gesunken – obwohl in Deutschland immer mehr Menschen erwerbstätig sind.

Arbeitgeber finanzieren Unfallversicherung

Grund dafür ist vor allem das große Engagement im betrieblichen Arbeitsschutz, das sowohl die gewerblichen Berufsgenossenschaften als auch die Unternehmen selbst betreiben. Sie setzen die aktuellen Sicherheitsstandards im Maschinenpark um, schaffen ergonomische Büromöbel an und schulen Mitarbeiter.

Die gesetzliche Unfallversicherung finanzieren die Arbeitgeber übrigens ausschließlich selbst – die Beiträge werden anhand branchen- und betriebsspezifischer Risiken festgelegt. Auch wenn einige Branchen unter dem Dach einer Berufsgenossenschaft betreut werden, so kümmern sich doch immer Experten mit besonderen Branchenkenntnissen um Prävention, Verwaltung und Abwicklung der Arbeits- und Wegeunfälle in Deutschland.