News aus 2026

Transformation braucht Energie - und eine verlässliche Finanzierung

Wir unterstützen den Appell der Energieintensiven Industrien in Deutschland (EID): Einnahmen aus der CO₂-Bepreisung müssen dort eingesetzt werden, wo sie für die Transformation des Industriestandorts dringend gebraucht werden – für Dekarbonisierung, wettbewerbsfähige Energiekosten und Investitionen.

Für die Kalkindustrie ist das von besonderer Bedeutung: Auf dem Weg zur Klimaneutralität wird unser Energiebedarf erheblich steigen. Allein der Strombedarf erhöht sich perspektivisch um rund 475 Prozent – insbesondere durch energieintensive Verfahren zur CO₂-Abscheidung, -Aufbereitung und -Verflüssigung. Insgesamt werden für die klimaneutrale Kalkproduktion rund 7TWh zusätzliche Energie benötigt. Hinzu kommt ein Mehrinvestitionsbedarf von 3 bis 5 Milliarden Euro.

Die Unternehmen unserer Branche sind bereit, diese Transformation voranzutreiben und in die Zukunft zu investieren. Doch Klimaneutralität darf nicht zum Wettbewerbsnachteil werden.

Deshalb braucht es dauerhaft wettbewerbsfähige Energiepreise, verlässliche Entlastungen und eine gesicherte Finanzierung der industriellen Transformation.

Wer Transformation will, muss auch die Voraussetzungen dafür schaffen.

Hier das Positionspapier zum Nachlesen.