Die zentrale Botschaft war klar:
Europa kann nur stark sein, wenn seine Industrie stark ist.
Dabei stehen gerade energieintensive Industrien wie die Kalkindustrie im Zentrum der industriellen Transformation. Wir investieren seit Jahren in CO₂-arme Technologien, Effizienzsteigerungen und innovative Verfahren. Doch die Realität ist: hohe Energiepreise und steigende Carbon Management Kosten gefährden zunehmend unsere Investitionsfähigkeit und damit die erfolgreiche Umsetzung der Klimatransformation in Europa.
Das Deloitte Monitoring Framework zeigt, dass sich 83 % der Wettbewerbsindikatoren Europas in den letzten zwei Jahren nicht verbessert haben. Diese Entwicklung ist nicht tragfähig – sie ist dramatisch für den Industriestandort Europa und für eine erfolgreiche Dekarbonisierung.
Deshalb unterstützt die deutsche Kalkindustrie den Antwerp Call for Action – den Aufruf zu einem Paket dringender industriepolitischer Sofortmaßnahmen, um:
- Energie- und CO₂-Kosten spürbar zu senken und planbar zu gestalten
- Fairen globalen Wettbewerb sowie den Zugang zu Transformationsfinanzierung zu unterstützen
- Produkte „Made in Europe“ als klimafreundliche und hochwertige Wahl zu stärken
Wir fordern keinen Schutz vor Veränderung.
Wir fordern verlässliche Rahmenbedingungen, um den Wandel aktiv anzuführen – und um hochwertige industrielle Arbeitsplätze in Europa zu sichern.
Industrie und Klimaschutz gehören zusammen.
Die Zeit zum Handeln ist jetzt.
Unsere Industrie retten – nicht nächstes Jahr, nicht nächste Woche, sondern heute.