News aus 2026

Antwerpen Declaration – Europas Industrie jetzt stärken

Die deutsche Kalkindustrie war heute in Antwerpen Teil eines hochrangigen Treffens mit europäischen Entscheidungsträgern, nationalen Regierungschefs und hochrangigen Industrievertretern – darunter EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Bundeskanzler Friedrich Merz.

Die deutsche Kalkindustrie vertrat Burkhard Naffin, Stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie und Managing Director Central Europe bei SigmaRoc, der Muttergesellschaft der Fels Werke Goslar.

Die zentrale Botschaft war klar:
Europa kann nur stark sein, wenn seine Industrie stark ist.

Dabei stehen gerade energieintensive Industrien wie die Kalkindustrie im Zentrum der industriellen Transformation. Wir investieren seit Jahren in CO₂-arme Technologien, Effizienzsteigerungen und innovative Verfahren. Doch die Realität ist: hohe Energiepreise und steigende Carbon Management Kosten gefährden zunehmend unsere Investitionsfähigkeit und damit die erfolgreiche Umsetzung der Klimatransformation in Europa.

Das Deloitte Monitoring Framework zeigt, dass sich 83 % der Wettbewerbsindikatoren Europas in den letzten zwei Jahren nicht verbessert haben. Diese Entwicklung ist nicht tragfähig – sie ist dramatisch für den Industriestandort Europa und für eine erfolgreiche Dekarbonisierung.

Deshalb unterstützt die deutsche Kalkindustrie den Antwerp Call for Action – den Aufruf zu einem Paket dringender industriepolitischer Sofortmaßnahmen, um:

  1. Energie- und CO₂-Kosten spürbar zu senken und planbar zu gestalten
  2. Fairen globalen Wettbewerb sowie den Zugang zu Transformationsfinanzierung zu unterstützen
  3. Produkte „Made in Europe“ als klimafreundliche und hochwertige Wahl zu stärken

Wir fordern keinen Schutz vor Veränderung.
Wir fordern verlässliche Rahmenbedingungen, um den Wandel aktiv anzuführen – und um hochwertige industrielle Arbeitsplätze in Europa zu sichern.

Industrie und Klimaschutz gehören zusammen.

Die Zeit zum Handeln ist jetzt.
Unsere Industrie retten – nicht nächstes Jahr, nicht nächste Woche, sondern heute.