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Arbeitssicherheitspreis Mitarbeitervorschläge 2026: Einfache Idee mit großer Wirkung

Mehr Sicherheit, weniger körperliche Belastung und eine deutliche Zeitersparnis: Mit einer ebenso einfachen wie wirkungsvollen Lösung haben drei Mitarbeiter von SCHAEFER KALK im Werk Hahnstätten den Mitarbeitervorschlag im Arbeitssicherheitswettbewerb 2026 des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie e. V. (BVK) gewonnen.

BVK-Hauptgeschäftsführer Martin Ogilvie überreichte die Siegerurkunde und das Preisgeld im Kalkwerk Hahnstätten an Torben Kulisch und Tobias Rempulski. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Marco Diegel aus dem Team der Instandsetzung haben sie eine Lösung entwickelt, die eine bislang körperlich anstrengende und mit Verletzungsrisiken verbundene Tätigkeit deutlich sicherer und effizienter macht.

Bei der Übergabe waren auch Dr. Kai Schaefer, Geschäftsführender Gesellschafter von SCHAEFER KALK, Wolfgang Scheurer, Bereichsleiter für die Kalkwerke Hahnstätten und Steeden, sowie Sven Seidel, Fachkraft für Arbeitssicherheit, dabei.

Scharfe Messer werden überflüssig

Ausgangspunkt für die Idee war eine alltägliche Aufgabe in der Instandhaltung: Anpassungen an Materialführungsgummis mussten bislang von Hand mit scharfen Messern vorgenommen werden. Die Arbeit war nicht nur zeitaufwendig und körperlich belastend, sondern barg auch ein entsprechendes Verletzungsrisiko.

Das Team der Mechanik in Hahnstätten suchte deshalb nach einer besseren Lösung – und entwickelte sie kurzerhand selbst. Zum Einsatz kommt nun eine kleine mobile hydraulische Handpresse in Verbindung mit einem eigens angefertigten Stanzeisen. Damit lassen sich die benötigten Ausschnitte präzise und mit minimalem Kraftaufwand in das Material einbringen. Scharfe Messer werden für diese Arbeit nicht mehr benötigt.

Neben dem Sicherheitsgewinn bringt die Lösung eine erhebliche Zeitersparnis. Da die Stanze mobil eingesetzt werden kann, lässt sich die Arbeit an unterschiedlichen Orten durchführen. Auch längere Materialführungsgummis können einfach durchgeschoben und Stück für Stück bearbeitet werden.

Aus der Praxis – für die Praxis

Besonders überzeugend: Die Lösung wurde von den Mitarbeitern der Instandhaltung selbst entwickelt und umgesetzt. Gleichzeitig bietet sie Potenzial über den eigenen Standort hinaus, denn das Prinzip lässt sich auch auf andere Werke und Unternehmen der Kalkindustrie übertragen.

Der ausgezeichnete Mitarbeitervorschlag zeigt damit beispielhaft, wie praktische Erfahrung, Eigeninitiative und technisches Know-how dazu beitragen können, Arbeitsabläufe sicherer und effizienter zu gestalten.

Herzlichen Glückwunsch und Glückauf an Torben Kulisch, Tobias Rempulski und Marco Diegel!