News aus 2026

Biodiversität in den Steinbrüchen der Kalkindustrie

Am 22. Mai erinnert der „Internationale Tag der biologischen Vielfalt“, an den notwendigen Erhalt der gesamten Bandbreite des Lebens: Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen ebenso wie die Ökosysteme, in denen sie leben.

Dennoch verschwinden weltweit weiterhin jeden Tag 150 Tier- und Pflanzenarten. 

Was viele jedoch nicht wissen: Heimische Steinbrüche zählen heute oft zu den letzten Rückzugsorten zahlreicher Arten. So bieten viele Gewinnungsbetriebe Brutplätze und Lebensräume für spezialisierte Arten, darunter auch bedrohte Vogelarten. Gerade in den scheinbar kargen Kalksteinbrüchen finden z.B. Uhus, Bienenfresser, Flussregenpfeifer und Kammmolch ideale Lebensbedingungen. 

Bemerkenswert: inzwischen brüten rund 80 % aller Uhupaare in Deutschland in Kiesgruben und Steinbrüchen der Gesteinsindustrie.

Bei der Rohstoffgewinnung entstehen außerdem nährstoffarme Rohböden, die ideale Bedingungen für Pionierarten, die auf offene, wenig bewachsene Flächen angewiesen sind, bieten. Solche für die biologische Vielfalt wertvollen Lebensräume sind in unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft selten geworden.

„Hier zeigt sich deutlich, dass Rohstoffgewinnung und Biodiversität miteinander kompatibel sind“, sagt Steffen Loos von Schaefer Kalk als zuständiger Mitarbeiter für die Biodiversität. „Die Kalkindustrie unterstützt und fördert die Tier- und Pflanzenwelt gezielt z.B. zusätzlich durch die Schaffung von abgegrenzten temporären Kleingewässern für die Entwicklung von Amphibien, die Einrichtung von Brutnischen für Uhus und Ruhephasen im Abbau für die brütenden Bienenfresser.“

Der Schutz der Artenvielfalt ist der Kalkindustrie ein wichtiges Anliegen. Dabei dienen unsere Kalksteinbrüche nicht nur als renaturierte Flächen nach Stilllegung des Abbaus, sondern bereits im laufenden Betrieb einer großen Vielzahl an Arten als Lebens-, Brut- und/oder Nahrungsraum.

Die eindrucksvollen Bilder von Schaefer Kalk zeigen: Kalksteinbrüche leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Arten und das Engagement zahlt sich aus!