Viele Waldböden in Deutschland sind durch historische Schadstoffeinträge und die Folgen des Klimawandels belastet. Die Bodenschutzkalkung gleicht Versauerung aus, fördert Bodenorganismen und stabilisiert die Vitalität der Wälder langfristig. Hessen setzt dabei auf eine fachlich fundierte, bedarfsgerechte Umsetzung – und stärkt so die Widerstandskraft seiner Wälder.
Christian Haase, Präsident des DFWR, betont: Bodenschutz ist aktiver Klimaschutz – und eine Investition in Biodiversität, sauberes Wasser und nachhaltige Holzversorgung.
Ingmar Jung, Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Hessen, freute sich über die Auszeichnung: „Der Bodenschutzpreis ist für uns als Land Hessen Anerkennung und Ansporn zugleich. Wir verstehen den Schutz des Waldbodens als integralen Bestandteil einer nachhaltigen Forstwirtschaft und als Grundlage unseres Waldökosystems. Diesen Ansatz wollen wir künftig weiterentwickeln und die Zusammenarbeit zwischen Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft und Bodenschutz weiter stärken.“
Auch aus der Praxis kommt Rückenwind: Stefan Nowack von HessenForst unterstrich die Bedeutung vitaler Waldböden als Grundlage für zukunftsfähige Wälder – gerade angesichts neuer Stressfaktoren durch den Klimawandel.
Klar ist: "Nur langfristig intakte Böden können Extremwetter standhalten und gesunde Wälder sichern. Deshalb setzen sich DFWR und Kalkverband Agrar für eine kontinuierliche Förderung der Bodenschutzkalkung ein" sagt Dr. Alexander Schmithausen vom Kalkverband Agrar.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://waldkalkung.com/2026/03/05/bodenschutzpreis-2025/
Bildnachweis: Siefker/DFWR (Dr. Alexander Schmithausen, Geschäftsleitung Kalkverband Agrar, Rolf Werner, Vorsitzender des Kalkverbandes Agrar, Christian Haase; Präsident DFWR, Ingmar Jung, Hessischer Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat, Martina Englhardt-Kopf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat)