Wie das funktionieren kann, zeigt ein aktueller Artikel von SMART UP NEWS am Beispiel von Zementwerken auf Basis der Forschungsergebnisse der ETH Zürich. Dort kommt Kalk zum Einsatz. Auch für die Kalkindustrie ist CO₂-Entnahme ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität – und darüber hinaus.
Ein Schlüssel liegt in einer natürlichen Eigenschaft von Kalk: der Karbonatisierung. Beim Brennen von Kalkstein wird CO₂ freigesetzt. Kommt der daraus entstandene Kalk später mit CO₂ in Kontakt, läuft ein Teil dieser Reaktion wieder rückwärts: Der Kalk bindet CO₂ dauerhaft und wird wieder zu Calciumcarbonat. Der Kreislauf ist geschlossen.
Bereits innerhalb des ersten Jahres können Kalkprodukte im Durchschnitt rund 22 % ihrer CO₂-Gesamtemissionen wieder aufnehmen. Durch technisch verstärkte Karbonatisierung lässt sich dieser Prozess zusätzlich beschleunigen und intensivieren.
Kalkbasierte Carbon-Dioxide-Removal-Verfahren (CDR) können künftig dazu beitragen, CO₂ aus der Atmosphäre zu entfernen und dauerhaft zu speichern – beispielsweise durch kalkhaltige Baumaterialien oder die Steigerung der CO₂-Aufnahme der Meere durch Kalkprodukte.
So wird Kalk vom Emittente zur CO₂-Senke.
Spannender Artikel zur CO₂-Entnahme in der Baustoffindustrie.
Mehr zu unserem Weg vom Emittenten zur CO₂-Senke in unserer Roadmap.