Diese Entwicklung betrifft die gesamte heimische Rohstoffwirtschaft – und damit auch die Kalkindustrie.
Kalk ist ein unverzichtbarer Rohstoff für zahlreiche Schlüsselbranchen und Zukunftstechnologien:
- für den Ausbau und die Instandhaltung unserer Infrastruktur
- für die Stahl-, Glas-, Papier- und Chemieindustrie
- für Umweltanwendungen und Trinkwasseraufbereitung
- für zahlreiche Anwendungen der Energiewende und Dekarbonisierung
Gleichzeitig werden Genehmigungsverfahren immer komplexer und langwieriger. Dabei wächst der Bedarf an heimischen Rohstoffen – auch für Brücken, Schienenwege, Stromnetze, Industrieanlagen und viele weitere Projekte, die für die Zukunft unseres Landes entscheidend sind.
Welche Anpassungen im Umwelt- und Genehmigungsrecht aus Sicht der Kalkindustrie erforderlich sind, haben wir in unserem Positionspapier „Langfristigen Kalksteinabbau sicherstellen, Verfahren beschleunigen“ dargestellt.
Wer Klimaschutz, Versorgungssicherheit und industrielle Wertschöpfung in Deutschland stärken will, muss auch die langfristige Sicherung heimischer Rohstoffvorkommen ermöglichen.
Denn heimische Rohstoffe bedeuten:
- kurze Transportwege
- hohe Umwelt- und Sozialstandards
- regionale Wertschöpfung
- resiliente Lieferketten
Die BGR-Studie macht deutlich: Rohstoffsicherung ist kein Nischenthema. Sie ist eine zentrale Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts und das Gelingen der Transformation.