Unter dem Titel „Smart Mining – Bergbau 4.0“ zeigte sie eindrucksvoll, wie die intelligente Vernetzung von Material, Maschinen, Energie und Daten die Rohstoffgewinnung verändert. Sensorik, KI, digitale Zwillinge, autonome Maschinen und intelligente Energiesysteme schaffen schon heute neue Möglichkeiten für mehr Effizienz, höhere Sicherheit und einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen.
Besonders spannend war ihre Vision der „Human-Centered Climate Smart Mine“: einer Rohstoffgewinnung, die technologische Innovation, Klimaschutz und Ressourceneffizienz mit dem Menschen im Mittelpunkt verbindet.
In der anschließenden Diskussion mit den Mitgliedern des BVK, moderiert von Dr. Klaus-Ruthard Frisch, wurde deutlich, dass die technologische Entwicklung allein nicht ausreicht. Entscheidend sind der enge Schulterschluss zwischen Industrie, Forschung und Hochschulen, ein schneller Wissenstransfer in die Praxis sowie die Gewinnung der Fachkräfte, die die digitalen Systeme von morgen entwickeln, betreiben und weiterdenken.
Gerade für die Kalkindustrie eröffnen sich dadurch neue Chancen: von einer effizienteren Nutzung natürlicher Ressourcen über weitere Fortschritte bei Arbeitssicherheit und Dekarbonisierung bis hin zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.
Die zentrale Botschaft: Die Zukunft der Rohstoffgewinnung wird digital, vernetzt und intelligent sein. Wer diese Zukunft gestalten will, braucht Innovation, Kooperation und Menschen, die bereit sind, neue Wege zu gehen.
Herzlichen Dank an Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Clausen für die inspirierenden Impulse und den offenen Austausch mit unserer Branche.