News aus 2023

Düngekalk 2.0: Nachhaltig wirtschaften in Zeiten des Klimawandels

Die Düngekalk-Hauptgemeinschaft im Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e. V. präsentierte kürzlich auf Ihrer Pressekonferenz in Fulda die aktuellen Erkenntnisse zum nachhaltigen Düngekalkeinsatz im Klimawandel.

Vieles spricht für Düngekalk - Bodenfruchtbarkeit
Bisher weisen weltweit etwa 50 % aller Ackerböden unzureichende pH-Werte von unter 6,0-6,5 auf. In Deutschland sind rund 40 % der landwirtschaftlich genutzten Böden nicht im optimalen Bereich und somit hemmend für das Wachstum von Feldfrüchten. Zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit und optimaler Erträge sollte daher auf versauerten Böden Düngekalk gestreut werden.
 
Düngekalk fast klimaneutral - Luft
Neue wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Düngekalkeinsatz eine fast ausgeglichene Treibhausgasbilanz aufweist und auch die Kohlenstoffspeicherung unter geeigneten Bedingungen unterstützt. Eine Metaanalyse auf globaler Ebene zeigt eine durchschnittliche Zunahme der organischen Kohlenstoff-Vorräte im Boden um ca. 4,5 % pro Jahr nach einer Kalkung.
 
Verbesserte Wasserspeicherfähigkeit - Wasser
Seit vielen Jahren wird zudem nachgewiesen, dass die Kalkung versauerter Böden insbesondere auf mittleren und schweren Böden die Bodenstruktur und auch die Wasserspeicherfähigkeit verbessert. Die erhöhte Wasserverfügbarkeit für die Pflanzen und die verbesserte Durchwurzelbarkeit des Bodens kann in Trockenperioden, wie sie in den vergangenen Jahren vorkamen, eine Ertragsminderung reduzieren und die Erträge stabilisieren.
 
Weiterführende Informationen und Details zum Düngekalkeinsatz im Klimawandel finden Sie hier: 
https://naturkalk.de/2023/05/24/duengekalk-nachhaltig-wirtschaften-in-zeiten-des-klimawandels-pressekonferenz-der-duengekalk-hauptgemeinschaft/